Pilgern auf Frauenspuren

23.05. - 05.06.2019 IRLAND
Brigid - Göttin, Heilige & Wegweiserin
Busreise nach Irland - ab Osnabrück

Zur Zeit gibt es keine Angebote zu Fuß, dafür aber mit dem Reisebus:

Irland - eine spirituelle Begegnungsreise: Auf den Spuren von Brigid, keltische Göttin und irische Heilige

25. Mai bis 07. Juni 2017 - dritte Reise

12. bis 25. Juli 2016 - zweite Reise

19. bis 31. Mai 2015 - Jubiläumsreise

Pilgern auf Frauenspuren

Zeit, um die Geborgenheit in der Natur zu genießen - bei sich sein und doch in Gemeinschaft. Schritt für Schritt unterwegs - teilweise schweigend und im eigenen Rhythmus - Euch einschwingen in eine andere, langsamere Zeit...
Ich begleite Euch mit einfachen Kreistänzen, meditativen Liedern, jahreszeitlichen Ritualen und frauengeschichtlichen Informationen zu kraftvollen Orten wie 5000 Jahre alten Großsteinanlagen, bronzezeitlichen Grabhügelfeldern, spirituellen Marienorten und in mythische Landschaften.
Wir gehen geruhsam, d.h. ca. 13 km am Tag mit Zeit um Verweilen an besonderen Orten.

Zur Zeit keine Angebote - zu Fuß.

2015 pilgere ich wieder! Diesmal auf dem Hünenweg, besser Weg der Hüninnen...

NEU!  2014
... gibt es an Walpurgis einige Wandertage rund um die Externsteine im Teutoburger Wald.
Schritt für Schritt unterwegs ...

2006 bis 2013
Pilgerinnen-Projekt

Auf dem Fränkischen Marienweg
Das Pilgerinnen-Projekt in Unterfranken ist vor allem für Frauen, die eine längere Auszeit für sich suchen, auf der Suche nach frauenstärkender Spiritualität sind und sich für das Erbe in unserem Kulturraum interessieren.

Fasziniert von den so unterschiedlichen Mariendarstellungen, die die Attribute der archaischen Großen Göttin bis in unsere Zeit tragen, war ich neugierig geworden, was sich unterwegs und an den Wallfahrtsorten für mich finden läßt.
2006 habe ich mit diesem neuen Pilgerinnen-Projekt begonnen: vier Wochen unterwegs auf dem Fränkischen Marienweg. Seitdem bin ich jedes Jahr im Oktober diesem 800 km langen Weg in Unterfranken gefolgt, der 50 Marienwallfahrtsorte verknüpft wie die Perlen des Rosenkranzes, dem katholischen Mantrengebet.
Und der Reiz einer längeren Pilgerinnenzeit in einer sich wöchentlich neu zusammenfindenden Frauengruppe - jedes Jahr im Goldenen Oktober  - war und ist eine sehr intensive Erfahrung! 2010 sind wir angekommen!!! Nach insgesamt 15 Etappen/Wochen sind wir auf dem Schwanberg "gelandet", an dem wir 2006 "losgeflogen" sind - der Blick über das Land zeigte nun ganz viel Vertrautes und machte richtig Lust auf eine nächste Runde.
2011 beginnt der Weg von neuem...
und 2013  war die letzte Etappe mit dem Besuch des Maria Ehrenbergs in der Rhön - 45 Frauen waren in sieben Jahren mit unterwegs. Auf dem runden Basaltkegelberg des Wallfahrtsortes singen wir ihnen zu Ehren eine Namenslitanei in der von uns aus Herbstlaub gestalteten Spirale .
" Ich gehe und gehe, weite die Kreise..." Mal schauen, was Neues entstehen wird.


1997 bis 2011
Große Steine, sanfte Hügel
Pilgern im Emsland
Die Pilgerinnentage im vom Heide, Moor und Wald gepägten leicht welligen Emsland eignen sich besonders für Frauen, die sich längere Wanderungen mit Gepäck nicht zutrauen, aber trotzdem das pilgernde Unterwegssein erleben wollen.

1997 habe ich angefangen, die uralte Tradition des Pilgerns neu für Frauen zu beleben - lange, bevor das Pilgern auf dem Jakobsweg eine neue Blüte erlebte.
Angeregt durch meine jahrelangen feministischen Frauenforschungsreisen vor allem in Südwestfrankreich und der Bretagne, dann aber auch in Deutschland, war ich auf die Sögeler Archäologin Elisabeth Schlicht (1914-1989) aufmerksam geworden, die im letzten Jahrhundert viele ur- und frühgeschichtliche Fundplätze in ihrer Heimat erforscht und für die Zukunft gesichert hat und die über die "Hünengräberstraße des Hümmling" berichtete. Natürlich habe ich inzwischen auch die Statue des Jakobus in der Jakobuskirche in Sögel wahrgenommen - der Jakobsweg ist überall, weil die Menschen im Mittelalter "direkt von der Haustür" losgingen.
Das Besondere: einen Tag allein im eigenen Rhythmus gehen entlang des Flüsschens Nordradde - Verlaufen unmöglich.
2011 übernachten wir die ersten Tage an einem neuen Ort - im Kloster Ahmsen, einem ruhig gelegenen Bildungshaus mit Labyrinth und Marienkapelle. (Nachdem wir 13 Jahre in Stavern gewohnt haben, hat die Wirtin dort den Betrieb ihrer Ferienwohnungen aufgegeben - vielen Dank für die liebevolle und leckere Umsorgung!)
2012 war die vorläufig letzte Pilgerinnengruppe mit mir hier unterwegs. Die vielen Erinnerungen gehen weiter mit.