Pilgern auf Frauenspuren
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Schritt für Schritt unterwegs ...
Pilgern auf Frauenspuren
Zeit, um die Geborgenheit in der Natur zu genießen - bei sich sein und doch in Gemeinschaft. Schritt für Schritt unterwegs - teilweise schweigend und im eigenen Rhythmus - Euch einschwingen in eine andere, langsamere Zeit...
Ich begleite Euch mit einfachen Kreistänzen, meditativen Liedern, jahreszeitlichen Ritualen und frauengeschichtlichen Informationen zu 5000 Jahre alten Großsteinanlagen, bronzezeitlichen Grabhügelfeldern und Marienorten.
Große Steine, sanfte Hügel
Pilgern im Emsland
Die Pilgerinnentage im vom Heide, Moor und Wald gepägten leicht welligen Emsland eignen sich besonders für Frauen, die sich längere Wanderungen mit Gepäck nicht zutrauen, aber trotzdem das pilgernde Unterwegssein erleben wollen.
1997 habe ich angefangen, die uralte Tradition des Pilgerns neu für Frauen zu beleben - lange, bevor das Pilgern auf dem Jakobsweg eine neue Blüte erlebte.
Angeregt durch meine jahrelangen feministischen Frauenforschungsreisen vor allem in Südwestfrankreich und der Bretagne, dann aber auch in Deutschland, war ich auf die Sögeler Archäologin Elisabeth Schlicht (1914-1989) aufmerksam geworden, die im letzten Jahrhundert viele ur- und frühgeschichtliche Fundplätze in ihrer Heimat erforscht und für die Zukunft gesichert hat und die über die "Hünengräberstraße des Hümmling" berichtete. Natürlich habe ich inzwischen auch die Statue des Jakobus in der Jakobuskirche in Sögel wahrgenommen - der Jakobsweg ist überall, weil die Menschen im Mittelalter "direkt von der Haustür" losgingen.
2011 übernachten wir die ersten Tage an einem neuen Ort - im Kloster Ahmsen, einem ruhig gelegenen Bildungshaus mit Labyrinth und Marienkapelle. (Nachdem wir 13 Jahre in Stavern gewohnt haben, hat die Wirtin dort den Betrieb ihrer Ferienwohnungen aufgegeben - vielen Dank für die liebevolle und leckere Umsorgung!)
Pilgerinnen-Projekt
Auf dem Fränkischen Marienweg
Das Pilgerinnen-Projekt in Unterfranken ist vor allem für Frauen, die eine längere Auszeit für sich suchen, auf der Suche nach frauenstärkender Spiritualität sind und sich für das Erbe in unserem Kulturraum interessieren. Fasziniert von den so unterschiedlichen Mariendarstellungen, die die Attribute der archaischen Großen Göttin bis in unsere Zeit tragen, war ich neugierig geworden, was sich unterwegs und an den Wallfahrtsorten für mich finden läßt.
2006 habe ich mit diesem neuen Pilgerinnen-Projekt begonnen: vier Wochen unterwegs auf dem Fränkischen Marienweg. Seitdem bin ich jedes Jahr im Oktober diesem 800 km langen Weg in Unterfranken gefolgt, der 50 Marienwallfahrtsorte verknüpft wie die Perlen des Rosenkranzes, dem katholischen Mantrengebet.
Und der Reiz einer längeren Pilgerinnenzeit in einer sich wöchentlich neu zusammenfindenden Frauengruppe - jedes Jahr im Goldenen Oktober - war und ist eine sehr intensive Erfahrung!
2010 sind wir angekommen!!! Nach insgesamt 15 Etappen/Wochen sind wir auf dem Schwanberg "gelandet", an dem wir 2006 "losgeflogen" sind - der Blick über das Land zeigte nun ganz viel Vertrautes und machte richtig Lust auf eine nächste Runde.
2011 beginnt der Weg von neuem... kommst Du mit?
Ein ausführliches Info mit Wegbeschreibung und Packtipps wird ca. 2 Wochen vor der jeweiligen Veranstaltung zugeschickt.